Hej!

Ein paar Tage Stockholm
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Nach zwei Flugstunden und einer Busfahrt, die über Autobahnen und vorbei an dunkelgrünen Wäldern führt, erreiche ich Stockholm. Schnell in die richtige Tunnelbana, schnell nach Södermalm. Mit dem Fahrstuhl hinauf, der Schlüssel passt perfekt in die Wohnungstür und erschöpft, aber glücklich, streife ich die Schuhe ab – es fühlt sich fast ein wenig nach Zuhause an.

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Der erste Akt: Die Strände, die Berge, das Land

Die Straßen Portugals – Ein Road-Trip
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Ein Spätsommer, ein Auto und ein Land: Portugal. In den drei Wochen schließe ich eine enge Freundschaft mit portugiesischem Asphalt, mit dem Sand der Strände, mit dem Wind der Küsten, mit den Leuchtreklamen der Städte. Ein Road-Trip, gefilmt und geschrieben in zwei Akten: Vorhang auf für den Ersten.

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Cuba,

in April 2015
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The rain season started two days before we left. The rain caused floods in some parts of Havana.

Ein Gastbeitrag von Elodie Grethen auf Englisch:

Part I, Havana

Havana, late at night. The first thing you notice: the humidity. The second thing you notice: there is almost no light on the streets and there is absolutely no advertising. Not a single one. No neon lights, no huge billboards with naked women trying to sell you shampoo (or beer if you live in Austria). What you see, is the face of the Che and Cienfuegos when your taxi drives by the Plaza de la Revolución. On almost every wall are painted revolutionary slogans. Patria o Muerte.
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Norderney im Winter

oder eine Insel für uns allein.
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Robben tauchen neben der Fähre auf und ab, wie Delfine, bloß ohne Rückenflosse. Himmel und Meeresfarbe sind farblich eineiige Zwillinge, gekleidet in Grau. Die Wettervorhersage der Inselzeitung lautet:
“Juhu – endlich mal wieder nebelig auf der Insel. Zum Nachmittag kann es sein, dass er sich wieder auflöst. Und das Beste ist, es werden keine sommerlichen Temperaturen erwartet – nur 5 Grad. Reicht doch auch – oder?”
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Das ist Sommer

Inselhopping auf den Kykladen, Griechenland
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Kindheitserinnerungen: Saftige Pfirsiche, weiße und gelbe. Erstere sind hier in Deutschland beinahe unbekannt. Nektarinen. Aprikosen vom Baum pflücken. Traurig sein, wenn die Sommerferien zu früh enden, weil die Feigen noch nicht reif sind. Wassermelonenkerneweitspucken. Sonnenbrand (immer bei meiner Schwester und meinem Vater). Schwimmen, schwimmen, schwimmen, dabei auch mal Panikattacken bei Quallensichtung bekommen und aufpassen nicht auf Seeigel zu treten.
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Istanbul im Schneegestöber

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An meinem ersten Tag in der fremden Stadt: Der Schnee, auf den ich in Deutschland vergeblich wartete und hier nie erwartet hätte, türkischer Kaffee und das tolle Gefühl endlich in der Stadt zu sein, in die ich schon seit Ewigkeiten reisen wollte – Hallo Istanbul, du Schöne.
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Do you speak Bulgarian?

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Ein Gastbeitrag von Janita Mintcheva:

Wir fahren auf der gefühlt einzigen anständigen Straße außerhalb der städtischen Gebiete, der A1 von Sofia Richtung Burgas, die Verbindung zwischen der Hauptstadt und dem Sonnenstrand. Irgendwo zwischen vorgetäuschtem Fortschritt und Alkoholtourismus liegt unser Ziel: Stara Zagora. Diese bulgarische Stadt – gerade mal so groß wie Heidelberg – war bis vor 20 Jahren die Heimat meiner Eltern. Und ist es in deren Herzen, aber auch in meinem, immer noch.
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Die Fischerin

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Es ist ein früher, kalter Oktobermorgen, gegen Mittag werde ich mich wieder gen Heimat bewegen. Doch zuvor habe ich noch einen Termin: Ich treffe die Fischerin. Gemeinsam fahren wir aufs Blau des Bodensees – unter dem Boot schaukelt uns das Wasser immer weiter in den Nebel hinaus.
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