Das Paradies hat harte Betten

Aus dem Thailand-Tagebuch
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Marlene sitzt auf der Veranda unserer winzigen Holzhütte, die nichts weiter als ein überdachtes Bett ist. Ihre Bauklötze sind Muscheln, Treibholz und versteinerte Korallen. Plastikeimer und Schaufel haben wir fürs Foto beiseite gestellt, es stört die idyllische Szenerie. Die elektrische Zahnbürste passt auch nicht rein, wir nutzen sie aber trotzdem.

GRENZEN

Warum man bei Angstzuständen einen Käsekuchen zur Hand haben sollte.
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„Wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen“, sagt Anika Landsteiner und hat genau darüber ein Buch geschrieben: Über den Aufbruch, das Reisen, aber auch das Zurückkommen. In „Gehen, um zu bleiben“ erzählt sie in 15 chronologisch aufgebauten Geschichten von ihren Erlebnissen auf der ganzen Welt, die von einer missglückten Liebesgeschichte in Paris bis zum Begleiten einer Hilfsarbeit durch Benin reichen. Hier gibt es nun einen Ausschnitt zu lesen:

Die letzten 200 Meilen

Ein Road-Trip von San Francisco nach Los Angeles, Teil 3
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Der Pazifik am Strand von Venice Beach funkelt fast wie eine Diskokugel. Vor mir ein buntes Getümmel: Einheimische, die einen Feierabendspaziergang machen, Touristen, die ihre Kameras zücken, Skater, die darauf warten, als nächstes in die Rampe zu springen, Surfer, den Neoprenanzug halb ausgezogen und Surfbrett unterm Arm. Hallo Los Angeles.

Die Küsten Kaliforniens

Ein Road-Trip von San Francisco nach Los Angeles, Teil 2
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Die Küsten Kaliforniens verbinde ich ganz klar mit zwei Farben: sattes Rostrot und sanftes Hellblau. Die rostroten Klippen am Big Sur, die hellblauen Restaurants am Hafen von Santa Cruz. Sie sind exemplarisch für weitere Orte, die ich auf meiner Strecke von San Francisco nach Los Angeles entdecke und stets werde ich von den Farben begleitet.

Erste Schritte auf amerikanischem Boden

Mit dem Auto von San Francisco nach Los Angeles: 1. Teil
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Immer wenn ich an dieses Land dachte, kam mir das sehr weit weg vor. Nicht nur aus Gründen der Distanz – generell war dieser Ort für mich kaum greifbar und auch ein wenig mystisch: Wie der Spielort eines Romans, den ich vor langer Zeit einmal gelesen habe und der mich seither nicht mehr verlässt. Jetzt, wo meine Füße 9000 Kilometer fernab meiner Wohnung das erste Mal den fremden Boden berühren, kann ich meine Aufregung kaum […]

Verschweizert! Unterwegs in der Normannischen Schweiz

Mit Baby und Tücken

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Miniweltenbummlerin ist viereinhalb Monate alt als ich mich entschließe die erste Reise alleine mit ihr zu wagen. Die Reisen als kleine Familie zu dritt liefen ganz wunderbar, warum also nicht einen Schritt weiter gehen und den Vater zu Hause lassen. Mein Auftrag lautet die Normannische Schweiz mit Expedia in Frankreich zu erkunden.


Die Textur von Wasser

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Der Kapitän, Nasenspitze braun gebrannt, streckt mir seine Hand entgegen. Seine Hände? Rau vom salzigen Wasser. Mein Blick? Fängt ein: Die vielen Segelschiffe im Hafen von Šibenik, den Katamaran vor mir – das Wasser unter dem Segelboot funkelt blau und grün und kann sich nicht entscheiden. Segeln in Kroatien? Los geht’s. 

Eine Stadt in Zitaten

24 Stunden in München
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München? Fand ich immer nicht so wichtig, nicht so interessant. Das hat sich geändert. Woran das liegt: Menschen, die das Richtige sagen, Geschäftskonzepte, die nicht nur Profit sondern auch Schönheit im Visier haben, Personen, die etwas von ihrem Handwerk verstehen und andere damit begeistern können – und ich stelle euch heute fünf Unternehmen vor, die das verinnerlicht haben. Kurz: München, ich habe dich unterschätzt! Aber komm doch einfach selbst zu Wort.

Unter uns das Meer, über uns der Sternenhimmel

Ein Segeltörn bei der Peloponnes
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Eingemummelt in meinem Sommerschlafsack liege ich auf dem Deck unseres Segelbootes. Die Landschaft der griechischen Küste liegt im Dunkeln der Nacht verborgen. Nur das Sternenlicht lässt die Umrisse der uns umgebenden Hügel erahnen. Mein Blick wandert am Mast entlang gen Himmel hinauf, wo ich geduldig nach Sternschnuppen Ausschau halte. Im Ohr der stetige Klang der Wellen und das Flattern der Join The Crew Fahne, die im Wind hin und her gewirbelt wird.

Schreiben, Schwimmen, Schlemmen

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Johanna nimmt an einer kreativen Schreibreise in der Türkei teil. In den Lykischen Bergen findet sie großen Spaß am Spiel mit Worten. Über den professionellen Umgang mit Texten war ihr diese Freude über die Jahre ein wenig abhanden gekommen. Nebenbei lernt die freie Sport-Journalistin inspirierende Menschen und das zauberhafte Örtchen Adrasan kennen. Außerdem verbessert sich ihr Schriftbild.