Ägyptens Wüste, die schöne, die libysche (2): Sand & Skulpturen

Ausgestattet mit Geländewagen (inklusive Fahrer und Koch), ausreichend Verpflegung und einem Funkgerät, sind wir von Dakhla aus Richtung libysche Wüste gedüst.
Nach kurzer Zeit sind wir einfach links von der Straße runter, quer Feld ein, Richtung, naja, keine Ahnung, das wusste einzig und allein unser Fahrer. Aber es war unglaublich schön, was wir dann für 3 Tage und 2 Nächte sehen und erleben durften.
Lasset die Fotos sprechen:

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Aber bevor es richtet losgeht, erstmal ’ne Teepause noch im Schatten einer Palme.
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Jawohl, die Landschaft ändert sich stetig.
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Wir drangen immer tiefer in die Sahara vor und dann waren wir auf einmal mittendrin: Im großen Sandmeer.
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Und schaut, was er tut. Er trampelt direkt ohne Schamgefühl einfach auf diesem feinen Grat der Düne rum.
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Links. Unser Lager.

Wir haben ohne Zelt genau an dieser Stelle übernachtet. Wir wollten ja den Sternenhimmel sehen. Der Moment, wenn man nachts einfach so aufwacht und nach oben schaut ist unbeschreiblich. Ich wollte gar nicht schlafen, weil ich mich nicht satt sehen konnte an den Sternen.

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Wüstenfund.
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Dünenfliegen.
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Je steiler die Sonne steht, desto schwieriger wird es Konturen zu erkennen.
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Wüstenfund Nr. 2. Diesmal was Lebendes. Rechts: Versteinerte Pflanzen?!
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Teepause. Diesmal im Schatten des Autos, der einzige weit und breit.
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Auf der Suche nach einem Klo.
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Oase.
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Und dann völlig neue Szenerie.
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Die weiße Wüste beginnt.
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Alice im Wunderland Landschaft?!
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Größenmaßstab.
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Lagerfeuer. Hier kam uns auch unser Weggefährte, der Wüstenfuchs besuchen.
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Mondlandschaft, oder wie ich sie mir vorstelle.
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Zu Teil 1 – die Oasen!

CategoriesAllgemein
Marianna

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

    1. Marianna says:

      Ich war wirklich auf dem Weg zum “Klo”. Wie man ja sieht, schaut es so aus, als wäre da ein Hügel, wo man hinter gehen könnte. Aber nix da. Ich lief und lief und lief und kam patu nicht hinter diesen Hügel.

  1. Richtig, richtig schön!

    Ich wünsche mir, dass ich auch mal nachts einfach so in der Wüste aufwachen und den Sternenhimmel sehen kann. Wird nur leider nie passieren. Ich muss immer erst die Brille suchen.

  2. Maike says:

    Tolle Bilder!
    Ist bestimmt sehr beeindruckend kilometerweit nur Sand zu sehen. Ich glaube, ein bisschen mulmig wäre mir da vielleicht zumute.

    1. Marianna says:

      Sehr beeindruckend, ja! Eine kurze mulmige Sekunde hat ich mal, als ich realisierte, wie aufgeschmissen wie wären, wenn die Beduinen einfach mit Jeep davon düsen, während ich das Klo suche :). Aber sonst ist es einfach sagenhaft schön.

  3. Peer says:

    Total beeindruckende Bilder, wirklich famos!
    Immer wieder interessant, was für unterschiedliche Wüstenlandschaften es gibt; das Sandmeer auf der einen und dann diese skurrilen Kalkstein-Formationen auf der anderen Seite.
    Das Dünenfliegen sieht übrigens nach jeder Menge Spaß aus! ;-)

    1. Marianna says:

      Das Dünenfliegen ist großartig. Aber einbisschen Vorsicht ist geraten. Auch wenn der Sand nicht so aussieht, aber er ist steinhart und bei ner Bruchlandung kann das schon ordentlich weh tun. Ich spreche aus Erfahrung. :)

    1. Marianna says:

      Weder noch. Nachts ist es aber auch stockfinster und falls wir Besuch von Schlangen und Skorpionen hatten, haben wir sie auf jeden Fall nicht sehen können.

  4. Stefanie says:

    Der Übergang vom Sandmeer in die weiße Wüste ist auch genial. Superscharfe Photos :) … Ich denke mal, das Kloproblem hast Du kommunikativ gelöst? :D

  5. Alex says:

    Tolle Bilder und wunderschöne Farben!

    Wenn Dich der Nachthimmel so fasziniert hat, dann lege ich Dir Chile ans Herz. Auf ein paar tausend Metern Höhe kommt man da auch voll auf seine Kosten und er sieht total anders aus, wie bei uns.

  6. Jutta says:

    Sieht gut aus! Eine andere auch interessante Seite Ägyptens. Mühsame, geduldige Erfahrung.
    Schöne Beschreibung, Bilder und Fotos. Super!

  7. Angela says:

    Danke für die tollen Bilder! Ich war auch schon dort in der Wüste unterwegs und denke sehrsehr gerne an den fantastischen Sternenhimmel zurück…

  8. Pingback:Wochenrückblick 19/2013 | Kristine Honig

  9. Diana Arachi says:

    Auch zu empfehlen: die faszinierende Kollektion von Geograph and Fotograf Michael Martin. Der beste Beweis das auch die Leere seinen Reiz hat. Besonders interessant fand ich das Bild vom Wuestenfund – ein aehnliches Foto fand ich mal in einer Salzwuesten Austellung. Die Einfachheit und Authentizität der wenigen Menschen, die trotz des rauen Klimas, in der Wueste leben bzw. von ihr ihren Lebensunterhalt verdienen ist wirklich bemerkenswert.

    1. Marianna says:

      Naja, wenn man in die Sahara will, dass muss man natürlich auch entsprechend ab von der normalen touristischen Route. Das war kein Spazierausflug von Kairo aus.
      Ich hab gute Erfahrungen mit denen gemacht, aber in Ägypten sollte man generell sich alles vor Ort anschauen, auch wegen Preisen und dann entscheiden.

      Nen anderen Anbieter kann ich dir nicht empfehlen. Tut mir leid!

  10. Florian Grimm says:

    Okay , und ihr seit dann aus Kairo abgeholt worden ? oder seit ihr dahin gefahren, auf der HP von denen stehen leider auch keine Preise
    :( Wie viel hast du denn bezahlt ?
    LG

    1. Marianna says:

      Wir sind dorthin gefahren. Wir kamen aber vom Süden aus Luxor über Kharga.
      Wenn ich mich recht erinnere haben wir ca. 200Euro für 2 Personen und 2 Übernachtungen bezahlt. Alles mit drin. Also Fahrer, Benzin, Koch, drei Mahlzeiten am Tag, Wasser, Camping Ausrüstung. Das war im Jahr 2011.

  11. Juli says:

    So wunderschön!! Das ist ein Lebenstraum von mir, der hoffentlich nächstes Jahr in Erfüllung geht, habt ihr diese Tour vor Ort gebucht und wie seit ihr an den Fahrer gekommen, bzw. war die ganze Tour privat organisiert?

  12. Pingback:Reiseblogger erzählen: Die eindrücklichsten Naturwunder | Rapunzel will raus

  13. Marc says:

    Hi

    Ist bei mir zwar schon lange her, aber auch ich war mal auf einem – zugegeben viel viel kürzerem – Trip in die Sahara. Sehr schöne Fotos, gefällt mir!

    Pura vida und viele Grüsse aus Zentralamerika,
    Marc

  14. Birgit says:

    Wow, die Bilder. Der Hammer. Ja, so ist, sie die Wüste und beim Angucken ist man mitten drin. Würdest Du mir verraten mit welcher Kamera Du sie geschossen hast? In ein paar Wochen gehts bei mir nach Japan und ich brauche genau so eine Kamera, die solche Bilder macht. :-)

  15. Anita says:

    Hallo Marianna, wir sind Kolleginnen, denn ich arbeite ebenso als Webdesignerin, bin Autorin und Fotografin. Meine neue Tätigkeit ist Filmemacher. Deine Wüstenwanderung hat mich tief beeindruckt. Ich bin baff. Super klasse Aufnahmen. Schaue mal in meine Webseite, da kannst du Einiges über mich erfahren. Würde mich freuen von dir persönlich zu hören.

  16. Gero Bartels says:

    Hallo Marianna,

    Ich möchte ein Buch veröffentlichen mit dem Titel „Liebe und Tod in der Sahara“. Eine Abenteuergeschichte und Schatzsuche. Taschenbuch.
    darf ich ein Foto von Deiner Reise für den Buchumschlag verwenden?
    Viele Grüße
    Gero Bartels

  17. Chris says:

    Mega coole Bilder! :) von wo aus seid ihr gestartet & wo hattest du die Tour gebucht oder wie heißt sie?

    Lg Chris :-)

    1. Marianna says:

      Hallo Chris,

      danke!
      Ich bin wie in der Intro erwähnt von Dakhla aus gestartet. Hatte die Tour vor Ort gebucht.
      LG
      Marianna

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