Zweimal hatte ich bereits das Glück Südafrika bereisen zu dürfen und beide Male stand für mich fest, ich muss wieder kommen. Mehr sehen. Das letzte Mal ist jetzt nun gut vier Jahre her. Einiges hat sich geändert. Wir reisen nicht mehr zu zweit, sondern zu viert. Und ich freu mich schon riesig darauf, den beiden eines meiner Lieblingsländer zu zeigen. Ihnen nahezubringen, was mich so sehr an diesem Land fasziniert.

Weil das Reisen mit den beiden Kleinen, aber ein gänzlich anderes Tempo und weniger Distanzen nötig macht, ist die Idee, die Garden Route anzuvisieren. Was sich ebenfalls deutlich geändert hat bei Thema Reisen mit Kindern ist die Vorbereitung. Rechtzeitig die Einreisebestimmungen checken ist essentiell, damit man eventuell noch Reisepässe für die Kleinen und gegebenenfalls Visa beantragen kann. Und ebenso wichtig ist der Gesundheits- und Impfpasscheck beim Arzt, sobald man sein Reisevorhaben anfängt zu planen. Denn manche Krankheitserreger kommen in anderen Ländern häufiger vor als in Deutschland, so dass im Urlaub teils ein größeres Erkrankungsrisiko besteht und gerade mit Kindern ist das das allerletzte was man im Urlaub durchleben will. Eine Impfung kann in vielen Fällen schützen. Vorab mit unserem Kinderarzt oder einem Reise- bzw. Tropenmediziner zu sprechen, gehört für uns zum Pflichtprogramm. Sinnvoll ist, dass man dabei schon ungefähr weiß, wie die Reiseroute aussehen könnte und auf welche Art man vor hat zu reisen z.B. Backpacking, Campen oder eher luxuriöser, dann ist es für den Arzt einfacher bestimmte Risiken entsprechend zu bewerten und Empfehlungen auszusprechen.
Für uns ist klar, dass wir uns auf die Garden Route fokussieren wollen, denn während meiner ersten Reise durch Südafrika hatte ich die Garden Route im Schnelldurchlauf durchfahren, atemberaubende Küstenabschnitte und pulsierendes Leben in den Städten haben neugierig gemacht, intensiver einzusteigen und trotzdem würde ich ein paar klassische Highlights natürlich nochmal mitnehmen.

Das Kap der Guten Hoffnung

Stunden kann ich vom Kap der Guten Hoffnung in die endlose Weite starren, um mir vorzustellen, wie das wohl war, als man das Kap damals noch umschiffen musste. Nächster Halt geradeaus nur noch die Antarktis. Es ist der südlichste Punkt Afrikas. Am Cape Point befindet sich ein Leuchtturm auf einer rund 250 Meter hohen Felsenklippe. Man kann entspannt zahlreiche Wanderwege nutzen. Bergzebras und Emus leben hier, Paviane und Klippschliefer.

Der Addo Elephant Nationalpark

In der Nähe von Port Elizabeth befindet sich der Addo Elephant Nationalpark mit einer artenreichen Tierwelt. Hier beobachtet man mit etwas Glück die legendären Big Five (Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard). Ein Ziel, was häufig von Familien angesteuert wird, weil der Park Malaria frei ist.
Ein Grund, weshalb für uns der Krüger Nationalpark, wo ein gewisses Malaria-Risiko herrscht, erstmal nicht in Frage kommt, solange die Kinder noch klein sind.

Fahrt auf der Panoramastraße am Kap

Wahrscheinlich würden wir uns einen Mietwagen nehmen und dann die Gelegenheit nutzen eine Fahrt auf der berühmten Küstenstraße Chapman’s Peak Drive zu machen. Diese Panoramastraße schlängelt sich mit 114 Kurven auf neun Kilometern Länge vorbei an Hout Bay bis hin nach Noordhoek. Zwischendurch erreicht man bis zu 600 Meter hohe Aussichtspunkte und man hat von dort einen wundervollen Blick auf den Ozean. Mit etwas Glück sind von hier aus sogar Delfine und Wale zu sehen. Allerdings besteht auf der imposanten Panoramastraße entlang der Küste eine Mautpflicht für PKW und bei schlechten Wetterverhältnissen bleibt die Straße gesperrt.

Der Walschreier von Hermanus

Wenn in Hermanus dumpfe Töne eines Kelphorns ertönen, ist klar: Die Wale sind da. Dann strömen die Touristen wie von der Tarantel gestochen zu den Klippen, um die letzten Riesen der Meere zu beobachten. Zwischen Juni und Dezember ist der Walschreier in Hermanus unterwegs und erleichtert den Touristen die Walbeobachtung. Wal-was? Walschreier, the Whale Crier, ein weltweit einzigartiger Beruf.

Das Organisatorische

Mit deutschem Reisepass braucht man kein Visum. Es gibt keine Zeitverschiebung, weshalb wir definitiv auf Nachtflüge setzen werden. Geld kann man problemlos mit Kreditkarten an Geldautomaten abheben. Es gibt einige Banken, die kostenfreie Kreditkarten anbieten mit denen man auch keine Gebühren im Ausland an Geldautomaten zahlt. Impfungen: Auf Centrum für Reisemedizin kann man sich schon mal selber vorne weg über die wichtigsten Impfungen informieren. Für weitere Tipps wie Reiseführer, Trinkgeld und Fortbewegungsmittel schaut mal in meinem ersten Artikel zu Südafrika vorbei.

Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer

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Marianna

von

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

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(1) Kommentar Schreib mir was!

    • 10. Dezember 2019

    Ich habe den Artikel zufällig gefunden und bin sehr glücklich darüber :) es hat mir sehr geholfen, also vielen Dank.

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