Südafrika, ein Land mit einer der höchsten AIDS-Raten weltweit, mit einer der höchsten Kriminalitätsraten und einer de facto Arbeitslosigkeit von beinahe 50%.

Ein Land aus dem JEDER Reisende BEGEISTERT zurückkehrt,
jederzeit wieder hinführe und aus dem euphorischen Schwärmen nicht mehr herauskommt.
Bei mir geht es sogar soweit, dass ich übersiedeln würde.

Südafrika Tankstelle

Autowäsche: Handarbeit wird der Maschinenarbeit vorgezogen, um die Arbeitslosenquote zu mindern.

Südafrika_Kap-der-guten-Hoffnung

Im Oktober kürte STA Travel „Weltenbummler Mag“ zum Reiseblog 2011.
Edgar hatte mir zu dieser unerwarteten Auszeichnung verholfen und mir damit auch eine zweiwöchige Rundreise durch Südafrika ermöglicht. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an STA Travel, South African Tourism und Tripwolf.

Südafrika_Klippdachs

Vom 15.11.-30.11. sind wir über 3000km quer durch Südafrika gereist haben wirklich viel, aber irgendwie trotzdem nur einen Bruchteil gesehen. Wir müssen einfach wieder hin.

Südafrika-MarktSüdafrika-Geparden

Die Route

München [Rail&Fly] → Frankfurt [Flug mit South African Airways – soviel Beinfreiheit hat man bei keiner anderen Airline] → Johannesburg → Vier Tage Safari im Krüger-Nationalpark → Johannesburg → via Drakensberge[wir wären hier definitiv ausgestiegen, hätten wir die Zeit gehabt] nach Durban → [Flug mit SA Express: wirklich leckeres Essen] Port Elizabeth → Plettenberg Bay → Kapstadt → [Flug mit SAA] Johannesburg → [Flug mit SAA, wäre dieser Flug nicht gewesen, ich hätte SAA zu meiner Lieblings-Airline erklärt. Aber: das Boardprogramm funktionierte für die gesamten 11 Std. Flugzeit nicht] Frankfurt → [Rail&Fly] München.

Reiseroute Südafrika

Bildcredits Karte: Map tiles by Stamen Design, under CC BY 3.0. Data by OpenStreetMap, under CC BY SA

Reiseorganisation zu Hause und vor Ort

Südafrika_Kap-der-guten-Hoffnung

Einreisebestimmungen: Auswärtiges Amt, Südafrikanisches Konsulat (Es wird kein Visum benötigt. Der Reisepass, auch vorläufiger, muss lediglich 30 Tage nach Ausreise noch gültig sein.)

Südafrika-Elefanten

Impfungen: Reisemediziner aufsuchen. Route, Vorhaben etc. mit ihm besprechen. Einige Kassen übernehmen die Kosten für Malariaprophylaxe und vom Tropeninstitut vorgeschriebene Impfungen, z.B. die TK.

Malariaprophylaxe (dringend empfohlen für den Krüger-Nationalpark im Sommer. Malarone nimmt man 1-2 Tage vor Ankunft im Malariagebiet ein und weitere 7 Tage nach dem Verlassen des Malariagebietes. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen, und so ging es auch allen anderen mit denen ich darüber sprach.)

Südafrika-Impressionen-DetailsSüdafrika_Garden-Route

Geld: VISA. Man bekommt an allen Automaten Geld damit und kann auch überall damit bezahlen. In Südafrika zahlen wirklich viele fast alles mit Karte. Einige Banken bieten kostenlose Kreditkarten an, mit denen man kostenlos im Ausland (weltweit) Geld abheben kann, z.B. die Comdirekt. Achtung: Zahlt man mit der Kreditkarte im Ausland wird eine Provision fällig, meist 1-1,5% des Kaufbetrages. Nur das Abheben ist völlig kostenlos.

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Südafrika_Canyon-Ausblick

Unser sagenhafter Ausblick in den Blyde River Canyon.

Reiseführer: Der Lonelyplanet ist in diesem Fall sein Geld nicht wert. Für die Unterkunftssuche (Backpacker) ist der kostenlos erhältliche Coast to Coast-Guide super (liegt in jedem Hostel aus)! Für Johannesburg kann ich den Wallpaper City Guide nur wärmstens empfehlen. Und vor Ort am besten die aktuelle Ausgabe von Eat&Out besorgen. Bietet Restaurantempfehlungen für das ganze Land, von äthiopisch über italienisch und natürlich südafrikanisch, mit Preisangaben, Adressen, Kurzkritiken und zuverlässigen Öffnungszeiten.

Als bester Reiseführer hat sich das wundervolle Buch von Derryn Campbell „AWESOME SOUTH AFRICA“ erwiesen. Die ominösen Handzeichen für Minibusse, Rezepte für leckeres südafrikanisches Essen, typische südafrikanische Cocktails, die kultigsten Kneipen des Landes, die besten Youtube-Videos aus dem Krüger-Nationalpark, geschichtliche Fakten, Flora& Fauna und noch vieles mehr werden wunderbar illustriert, unterhaltsam und verständlich erklärt.

Südafrika_Drakensberge

Telefonieren: Südafrikanische Prepaid Sim-Karte vor Ort kaufen. Kostenpunkt: ca. 10 Euro-Cent. Man braucht einen Reisepass und eine „proof of residence“-Bescheinigung. Die stellt einem jedes Hostel gerne aus. Telefonieren mit dem deutschen Handy kann richtig teuer werden: 60Cent pro SMS, 3Euro pro Minute für ausgehende Anrufe.

südafrika-details

Trinkgeld: In Restaurants sollte man unbedingt zwischen 10-15% Trinkgeld geben. Sehr viele Kellner werden ohne Basislohn beschäftigt, das heißt, dass das Trinkgeld ihr gesamtes und einziges Einkommen ausmacht.

südafrika burgerSüdafrika_Garden-Route-BuchtSüdafrika-Weintour

Sprache: Englisch beherrschen (fast) alle (wir haben auf der ganzen Reise nur eine Person getroffen, die es nicht sprach). Wenn man allerdings die Begrüßung auf Zulu und Xhosa (eher gesprochen wie Khosa) drauf hat, wandelt sich das ohnehin schon freundliche Lächeln in einen wahren Begeisterungssturm.

Zulu: Wenn man als erster grüßt: Sawubona (gesprochen in etwa: saubóna), Antwort: Yebo.

Xhosa: An eine Person: Molo. An mehrere: Molweni (gesprochen in etwa: Moluéni). Hier wird das noch viel besser erklärt.

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Fortbewegungsmittel: Es gibt keine effektiven öffentlichen Verkehrsmittel in Südafrika. Es gibt Minibusse, die sowohl innerhalb der Städte als auch von Ort zu Ort verkehren. Es sind kleine weiße Vans in der Regel mit einem gelben Streifen an der Seite. Man hält sie durch verschiedene Handzeichen an (Im Buch „Awesome South Africa“ werden sie erklärt, aber auch jeder Einheimische hilft gern weiter). Minibusse sind billig, fahren aber nicht mehr nach Anbruch der Dunkelheit. Einzige Alternative: das Taxi oder das eigene (Miet)Auto – Linksverkehr. Taxifahren kostet in etwa genauso viel wie Deutschland.

Außerorts: Baz Bus. Ein Hop-On Hop-Off Service Bus, der einen sogar am Hostel abholt und wieder absetzt. Baz Bus verkehrt zwischen Johannesburg und Kapstadt entlang der Küste.

Südafrika_Kapstadt2Südafrika_Tafelberg-AusblickSüdafrika-TafelbergJohannesburg-Flughafen

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Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

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              • Hier erwähnt: TRAVELLING WITH… Marianna Hillmer-Wiechmann | 80DAYS - Reisen & Scheitern - Travelblog

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