Die Route 66 ist der amerikanische Inbegriff von Freiheit, einem Roadtrip und gehört zweifellos zu den bekanntesten Straßen der Welt. Wenn ihr für längere Zeit in den USA seid, solltet ihr das einzigartige Feeling der 3.940 Kilometer langen Route 66 nicht verpassen und wenigstens einen Teil der Strecke des ältesten Highways vom mittleren Westen an die Küste zum Pazifik selbst mit einem PKW abfahren. Um euch eine erste Orientierung zu bieten, habe ich hier meine Tipps zur Route 66 in den USA und der Reiseplanung zusammengefasst.

Der Wagen und Übernachtungsmöglichkeiten für euren Roadtrip

Da ihr euch sicherlich nur im Urlaub in den USA befindet und dort kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung habt, sind Autovermietungen die erste Anlaufstelle für euren Roadtrip. Wer möglichst mit geringem Budget reisen möchte, greift am besten zu einem Mittelklassewagen. Der Spritverbrauch ist hierbei überschaubar und der Platz ausreichend, um einzelne Nächte im Wagen zu verbringen. Motels bieten euch etwas mehr Komfort bei der Übernachtung und maximale Flexibilität genießt ihr, wenn ihr euch einen Wohnwagen mietet. Wie auch beim Flug gilt für Mietwagen: Wer frühzeitig bucht, erhält besonders günstige Konditionen.

Chicago und weitere Metropolen an der Route 66&

Startpunkt der Route 66 ist die Metropole Chicago und hier starten echte Fans der Strecke zu ihrem ganz persönlichen Abenteuer. Beeindruckende Wolkenkratzer, Shoppingmalls und ein großes kulturelles Angebot machen den Reiz der ersten Stadt an der Route 66 aus. Die nächste Großstadt auf der Strecke ist St. Louis mit der berühmten Sehenswürdigkeit Gateway Arch. Ihr passiert außerdem Springfield im Bundesstaat Missouri mit dem legendären Dixie Truck Stop. Danach folgen Tulsa, Oklahoma City, Albuquerque, Flagstaff und Barstow. Das Ende der Route 66 befindet sich in Los Angeles, doch dazu berichte ich in einem späteren Tipp mehr.

Die legendären Diner an der Route 66

Wer längere Zeit auf der Route 66 unterwegs ist, wird früher oder später Hunger und Durst bekommen. Auf der legendären Fernstraße muss jedoch niemand hungrig bleiben, denn die vielen Diner am Straßenrand sind legendär. Pommes, Burger, Pfannkuchen und Sandwiches werden dort ebenso wie gut gekühltes Bier, heißer Café und süßer Milchshake angeboten. Einige Diner im Stil der 60er und 70er Jahre wirken wir eine Filmkulisse oder ein Relikt aus längst vergangener Zeit.

Einzigartige Naturschönheit: der Grand Canyon

Bei Flagstaff befindet sich der weltberühmte Grand Canyon, an dem jeder Besucher der Road 66 einen Zwischenstopp einlegen sollte. Wer den Grand Canyon erklimmen möchte, der muss dazu auf einem Wanderweg zahlreiche Höhenmeter überwinden und wird mit einer grandiosen Aussicht auf eine imposante Landschaft belohnt.

Das Ziel eures Roadtrips: der Santa Monica Pier

Wenn ihr die Stadtgrenze von Los Angeles passiert, ist das Ende eures Roadtrips nicht mehr fern. Das letzte Straßenschild mit der markanten Aufschrift liegt am Santa Monica Pier in L.A. und genau hier erlebt ihr kalifornisches Lebensgefühl in Perfektion. Sportler am Strand, der Freizeitpark mit Riesenrad und die Surfer auf dem Wasser bilden die Kulisse für das Ende eures Abenteuers. Aufgrund der zahlreichen Attraktionen in Los Angeles lohnt es sich auf jeden Fall, hier noch einige Urlaubstage einzuplanen.

Wichtig: Einreisemodalitäten für die USA</h2>
Eine Einreise in die USA ist für deutsche Staatsbürger mit Reiseabsicht in der Regel ohne Probleme möglich. Dabei gilt es jedoch, einige Vorgaben der Einreisebestimmungen USA zu beachten. So muss beispielsweise bis maximal 72 Stunden vor Reiseantritt über das so genannte Electronic System for Travel Authorization, kurz ESTA, eine Genehmigung zur Anreise beantragt werden. Das erfolgt komplett online und in der Regel erfolgt die Genehmigung oder Ablehnung bereits nach wenigen Minuten. Für die Antragstellung benötigt ihr einen gültigen Reisepass und müsst die Antragsgebühr per Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Bei einer Ablehnung könnt ihr ein klassisches Visum für die USA beantragen und damit einreisen. Dieses erhaltet ihr bei der zuständigen Botschaft der USA in Deutschland.

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