Reisevorbereitungen sind stressig. Es steht ja oft nicht nur die große Reise bevor, sondern ebenfalls ein möglichst zufriedenstellender Abschluss bei der Arbeit, ein noch chaotischer Haushalt, eine besorgte Familie und ein Freundeskreis, der nochmal umarmt werden möchte. So ist es bei all den Aufgaben unseres Alltags gar nicht so einfach, den Überblick über unsere Reisevorbereitungen zu behalten.

Heute hilft mir dabei eine sehr ausführliche Checkliste für das Packen meines Rucksacks, um dabei nicht last-minute im Chaos zu versinken und die Hälfte zu Hause zu vergessen. Diese teile ich in mehrere Kategorien ein: Klamotten, Entertainment, Elektrogeräte, Medikamente, Hygieneutensilien, Reisepapiere. So gehe ich mittlerweile sicher, nichts wichtiges zu vergessen. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Meine erste Reise in den fernen Osten führte mich nach Indien. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was ich alles auf so einer weiten Reise in die Tropen brauchen könnte. So verlief sich das Gewicht meines Rucksacks auf federleichte acht Kilo (im Vergleich zu meinen heutigen, stolzen 23 Kilo).

Ich habe nicht einen Tag bereut gefühlt nur drei weiße Hemden und zwei Stoffhosen dabei gehabt zu haben. Was ich allerdings sehr bereut habe, war meine mangelhafte Vorbereitung. Der Supergau: Ich habe tatsächlich vor meiner Abreise vergessen, die Gültigkeit meines Reisepasses zu kontrollieren. Ich stellte also fünf Wochen vor dem Start meiner Reise mit blankem Entsetzen fest, dass ich keinen gültigen Reisepass habe, um die lang geplante Reiseroute anzutreten. So bin ich flott mit neuem Passfoto zum Amt, habe eine Nummer gezogen und panisch einen Notfall-Reisepass geordert. Geschätzte Ankunft: vier bis fünf Wochen. Es waren wahrscheinlich die stressigsten Wochen meines jungen Lebens, ohne dafür einen Finger rühren zu müssen. Doch – kaum zu fassen – mein temporärer Reisepass ist tatsächlich eine Woche vor meiner Abreise angekommen. Doch nicht immer hatte ich das Reiseglück auf seiner Seite, besonders was meine Gesundheit anging. In Indien hat mich mal eine Lebensmittelvergiftung mal lahmgelegt. Auch bekannt als Delhi Belly. Gänzlich lässt sich so ein Risiko natürlich nie minimieren, aber manchmal ist es auch Unachtsamkeit und Nachlässigkeit die zu Krankheiten auf Reisen führen kann. Und ebenfalls gerne nachlässig ist man auch beim Thema Impfungen – was auch zu einem jähen Ende der Reise führen kann.

Es ist also wirklich wichtig neben dem Packen seines Rucksacks, dem Abschluss einer Auslandsversicherung, sowie den Pass- und Visumsvorbereitungen den unerlässlichen Arztbesuch für die Impfberatung nicht aus den Augen zu verlieren. Damit du einen vollständigen Impfschutz sicherstellen kannst, solltest du so früh wie möglich vor Reiseantritt deine Impfungen bekommen. Auch gerne vergessen werden die Impfungen gegen Meningokokken, da man bei Reiseimpfungen oft an bekanntere Erreger denkt. Auf der Seite von Wirfürsimpfen.de kannst du dich schon mal vor deiner Reise über die wichtigsten Impfungen informieren. Für genauere Auskünfte wird dir letztlich dein Hausarzt zur Seite stehen. Also zögere nicht und mach einen Termin – damit deine Reise aus anderen Gründen als einer Tropenkrankheit unvergesslich wird!

Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer

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Marianna

von

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

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(1) Kommentar Schreib mir was!

  1. Vera
    • 22. Juni 2019

    Ja eine gute Reisevorbereitung ist schon wichtig und das Verabschieden und alles was dazu gehort.Ich hab ja meinen kleinen Hund dabei und informiere mich da auch immer gene auf dieser Seite uber gute Hotels und alles mogliche. https//www.hundetravel.com

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