Paris – Je t’aime
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Valentinstag und Paris eine unzertrennliche Assoziation. Auch wir wollen dem Charme Paris’ nicht widerstehen und nehmen den
Das HotelWie funktionierst? Beginnen wir mit einem Hotel im 20. Arrondissement hinter dem Cimetiere du Pere Lachaise, nämlich dem von Philippe Starck designten Mama Shelter. Das ist zwar mittlerweile kein Geheimtipp mehr, liegt aber in einer touristisch recht unberührten Ecke von Paris.
Die Zimmer sind puristisch dunkel gehalten mit einer raumgroßen Fensterfront, die je nach Lage des Zimmers Einblicke in Pariser Wohnzimmer gewährt. Quasi die erste Möglichkeit um mehr vom Alltag der Einheimischen zu erfahren. Wer mit der Zimmerzuteilung weniger Glück hatte, kann den neuen kostenlosen Filmservice nutzen oder die erstklassige Live-DJ Musik in der Bar genießen und sich schließlich gut bewacht von Batman (oder einer anderen Comic-Masken-Nachttischlampe) zur Ruh legen – bis am nächsten Tag, der zur Standardeinrichtung gehörende iMac seine Weckpflicht erfüllt. Das 20. ArrondissementIm 20. Arrondissement zu wohnen hat Vorteile, man lernt das erschwingliche Paris kennen. Wer seinen Espresso nicht für üppige 5Euro, sondern lieber für 2,50Euro genießen möchte, braucht einfach nur vor die Tür zu treten und in eines der zahlreichen Cafés in der Rue de Bagnolet einkehren, die sich nach Sonnenuntergang in eine Straße mit regem Nachtleben verwandelt – ebenfalls eine gute Option fürs Abendprogramm.
Anschließend sollte man einen Spaziergang durch das weniger bekannte Paris wagen. Der Cimetiere du Pere Lachaise liegt im Reiseführer quasi schon am Rande der Stadt, nördlich davon ist touristenfreie-Zone; sicher es ist dort nicht so prachtvoll imposant wie das Paris Haussmanns, aber gerade das macht den Reiz dieser Gegend aus. Nicht Coq au vin, sondern Couscous steht hier auf der Speisekarte. Frankreichs koloniale Vergangenheit ist präsent und die Périphérique – Paris’ Stadtautobahngrenze nicht mehr weit.
Der Spaziergang durch das 20. Arrondissement(Für die Karte hier klicken). Ausgangspunkt: Mama Shelter. Die Rue de Bagnolet hinunter, rechts über den Boulevard de Charonne weiter auf dem Boulevard Memilmontat bis man beim Boulevard Belleville ankommt, kurz danach rechts in die Rue Etienne Dolet an der Kirche Notre Dame de la Croix vorbei- im Sommer tummeln sich auf den Treppen die sonnenbadenden Jugendlichen der anliegenden Schulen – links in die Rue de Julien Lacroix. Pause im Parc de Belleville.
Weiter nach oben in die Rue Piaf – Geheimtip: Schönes Café an der Ecke mit Blick auf den entfernten Eifelturm. Schließlich links in die Rue de Belleville – Paris’ little Chinatown – einbiegen. In der Rue Dénoyez (links) finden sich ein paar interessante alternative Künstlerateliers.
Romantischer ExkursFür alle die es richtig romantisch wollen, denen seien die Hotels von Christian Lacroix ans Herz gelegt. Das Gebäude des Hotel du Petit Moulin in Marais stammt aus dem 17. Jahrhundert, beherbergte früher eine alte Bäckerei und wurde komplett renoviert. Die Fassade aus dem 19. Jh. und das original Ladenschild wurden erhalten.
Einheimische kennenlernenParis haftet ja das Urteil an man würde dort keine Einheimischen kennen lernen; über Meeting the French geht das doch! Wer die Pariser nicht nur aus der Ferne beobachten, sondern selbst in ihrem Wohnzimmer Platz nehmen möchte, kann sich auf www.meetingthefrench.com umschauen. Französische Gastgeber, die internationale Gäste kennen lernen wollen empfangen zum Abendessen. EssenWenn wir schon beim Essen sind: Für den süßen Hunger zwischendurch gibts verlockenden hausgemachten Kuchen im Café Le Loirdans La Théière (4. Arr. Marais) und die leckersten Quarkschnitten gibts bei Finkelsztaijn die Straße weiter rauf. Sobald man abends ins Marais kommt, sind die Touristenströme gewichen und ein arabisch-jüdisches Flair breitet sich aus.
Wenn die Temperaturen es zulassen kann man
À propos ungestört: Blick auf Paris ungestört und kostenlos? Ja, auf den Hügeln von Belleville (siehe Spaziergangsroute oben). ShoppingÜblicherweise finden sich bei Reisetipps auch Shopping-Empfehlungen, wir halten uns kurz: Wer Fotos, zumal alte und exotische liebt ist bei A chacun son image – Photographie perfekt aufgehoben. Nicht
Der UntergrundParis hat ein riesiges Katakombensystem, nicht nur die Kanalisation und Metro sind dort untergebracht. Untergunther, eine Geheimorganisation mit der Mission verwahrlostes Pariser Erbe zu restaurieren, nutzt die unterirdischen Gänge, um z.B. unbemerkt ins Pantheon zu gelangen und die Wagner-Uhr aus dem 19. Jahrhundert zu reparieren.
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Empfehlungen
Paris –
Frankreich Mama Shelter, 109 rue de Bagnolet, 20e Arr. [schlafen↓]
Hotel du Petit Moulin, 29/31 rue du Poitou, 3e Arr. Hotel Le Bellechasse, 8 rue de Bellechasse, 7e Arr. Le Loirdans La Théière, 3 rue des Rosiers, 4e Arr. [food↓] Finkelsztaijn, La Boutique Jaune, 27 rue des Rosiers, 4e Arr. Galerie Lafayette, 7 Boulevard Haussmann, 9e Arr. Louis Vuitton, 101 avenue des Champs Elysées, 8e Arr. [schauen↓] Hermes, 17 rue de Sèvres, 6e Arr. A chacun son image, Vintage Photography, 35-37 Rue Charlot, 3e Arr. [shoppen] Studio 54, 54 Rue Hôtel de Ville, 4e Arr. [feiern] Bildnachweis Startseite: Mr. Brainwash
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