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Podgorica, Hauptstadt der Entspannung

Podgorica-Montenegro

7. Juni 2013: Angekommen in Podgorica. Wo das ist? Die Hauptstadt Montenegros. Berühmt vor allem dafür, dass es hier absolut gar nichts zu sehen geben soll. Ich werde berichten.

12. Juli 2013: Ich bin zurück. Und nun soll will ich was berichten über Podgorica.

Es war bisher immer so, dass ich in vermeintlich uninteressanten Orten was nettes entdecken konnte. Ein schöner Platz, eine herzliche Begegnung oder auch einfach ein außerordentlich leckeres Stück Kuchen.

Nun. In Podgorica habe ich das Nichts entdeckt. Das klingt erstmal fürchterlich und ich fühl mich auch jedes mal schlecht, wenn ich das über Montenegros Hauptstadt sage; das hat so was Existenz negierendes.

Aber das Nichts ist der beste Ort für eine totale Entspannung. Hab ich herausgefunden.

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Podgorica-Montenegro
Haupteinkaufsstrasse

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Immer noch auf der Haupteinkaufsstrasse
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Boutique
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Ich fand eines der schönsten Häuser in Podgorica

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Street Art
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Podgoricas Wahrzeichen
CategoriesAllgemein
Marianna

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

  1. Podgorica ist in der Tat eine entspannte Stadt und man hat nicht wirklich den Eindruck man sei in einer 150.000 Einwohner Stadt. Viele Ecken haben einen Ost-Charme, den ich hier – speziell nach den zahlreichen Bildern – nicht weiter erklären muss.

    Hmm… aber dass Du hier „nichts“ gefunden hast? Nicht einmal den „leckeren Kuchen“ oder die „herzliche Begegnung“? Das überrascht mich nun doch.

    Denn schon allein an der Uliza Kralje Nicole haben die Mädels im Imbisstand ziemlich leckere Speisen gekocht. Und das war nur der Imbiss-Stand – in Podgorica gab’s auch leckeres „einheimisches“ Essen in den Restaurants. Ganz zu schweigen von freundlichen Menschen, die ich hier auch kennen lernte. Mich haben bei meiner Reise vergangenen Herbst z.B. auch die Brücken sehr beeindruckt. http://www.andersreisen.net/2012/12/15/die-bruecken-von-podgorica/ Und außer der Fußgängerzone Hercegovacka und dem Trg Republike gibt’s hier noch einiges mehr zu sehen.

    Nur ein paar Beispiele, dass sich hier auch Leben abspielt – aber „Nichts“ ist in dem Fall doch ein bisschen wenig.

    1. Marianna says:

      Lieber Gerhard, danke für deine Meinung und deinen Erfahrungen zu Podgorica. Ja, ich weiß, das Nichts ist wenig. Aber ich war einen guten Monat auf dem Balkan unterwegs und da ist es nur selbstverständlich, dass je weiter ich reiste und Dinge erlebte jedes neue Ziel sich mit dem vorherigen irgendwie messen musste – bei mir im Kopf halt. Und Podgorica konnte da leider einfach für mich nicht mithalten. Weder vom Essen, architektonisch (da waren Bosnien und Kroatien zu starke Gegner) und was die herzlichen Begegnungen angeht, das ist meist auch einfach Glückssache. Das hatte ich halt nicht. Und ich geb hier halt meine persönlichen Eindrücke weiter. LG

  2. Klar – das ist auch schön, dass Du Deine persönlichen Eindrücke widergibst. Das machen wir ja alle in den Blogs. Und auch in den Kommentaren. Jeder nimmt von Reisen andere Erinnerungen mit nach Hause, das macht ja letzten Endes dann auch die Vielfalt aus. Und gibt Stoff zum Reden und Diskutieren. Weiterhin gute Reise! :-)

  3. Sonja says:

    Wie schön du es auf den Punkt bringst! Wir haben uns auch auf den weiten Weg nach Podgorica gemacht und es ging uns ähnlich. Wir dachten zuerst, es wäre Sonntag oder Feiertag, aber nein. Samstag Vormittag. Wo sind die Menschen?
    Naja wir haben uns noch in ein Café auf einen leckeren und günstigen Kaffee an die Hauptpromenade gesetzt und geschaut. Geschaut, ob nicht doch noch was passiert…
    Nunja, aufgefallen sind uns dann noch die vielen Botschaften ;)

  4. Werner says:

    Man reist nicht um sich mit Exotismus und Anekdoten zu schmücken wie ein Weihnachtsbaum, sondern auf dass die Route einen federt, durchwalkt und schleudert. Nicolas Bouvier.
    Inhaliert das. Verlauft Euch. Können wir noch schauen, staunen, ohne zu werten?

  5. Tessa says:

    Letztes Jahr war ich auch in Montenegro. Und es stimmt, in Podgorica ist nicht wirklich was los.. dann lieber in eine andere Ecke des Landes!

  6. Ich lebe seit 12 Jahren in Montenegro und vermiete Ferienwohnungen in der Region Bar / Ulcinj.

    Wenn meine Gäste mich nach einem Ausflug in der Hauptstadt fragen, empfehle ich die alte königliche Hauptstadt Cetinje – mit einem anschliessenden Besuch auf dem Lovcen mit Blick über die ganze Land.

    Ich selbst fahr nach Podgorica nur, wenn es nicht anders geht – z.b. zum Erledigen von Formalitäten etc.

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