In Split steht der Diokletianpalast aus römischer Zeit. Eine antike Ruine im Stadtzentrum, hab ich mir darunter immer vorgestellt. Völlig falsch.
Der Palast ist keine Ruine, sondern wird heute noch bewohnt. Nicht mehr vom Kaiser, sondern vom christlichen Volk, was er einst so verfolgte. Sein Mausoleum ist heute eine Kirche. Römische Soldaten wachen weiterhin davor, die Touristen lassen sich gerne mit ihnen ablichten.

Ich würde auch gern das Wohnzimmer eines römischen Kaisers bewohnen, oder in meinem Hauseingang ein paar Verzierungen aus römischer Zeit vorzeigen können, ich mag Altbau.
Bei mir macht das Eindruck. Genauso wie die sorgfältige Art und Weise der Palastbewohner ihre Wäsche zum Trocken aufzuhängen.
Kommt das nur mir so vor oder ist das alles nach Größe und Farbe sortiert?

Split Kroatien

Die Fassade des Diokletianpalast. Die Balkone sind neueren Datums. Gegen so einen hätte ich auch nichts einzuwenden.

Split Kroatien

Wenn man etwas drauf achtet, dann findet man über all in der Altstadt noch solche originalen römischen Relikte.

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Split Kroatien

Aber auch an Split ist die sozialistische Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Insbesondere von der Autobahn Richtung Stadt hat man ein faszinierendes Panorama auf die gesamte Stadt.

Linktipp: Intimacy under the wires.

Das kroatische Tourismusamt scheint mit Obama unter einer Decke zu stecken. Während meiner Balkanreisevorbereitungen meldeten sie sich auf einmal und boten mir Unterstützung an. Ich sage danke für Kost & Logis.

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Marianna

von

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

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          • Hier erwähnt: Woanders – diesmal mit der Heimat, dem Wiederlesen, einer Einschulung und anderem | Herzdamengeschichten

                      • Hier erwähnt: 100 Tage, 10 Länder: Auf dem Landweg von München bis Iran!

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