Kennt ihr das? Ihr habt eine genaue Vorstellung von etwas, wie es sein wird und erwartet eine Art magischen Moment, wenn es real werden soll.


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So war es mit dem Wildpferden in Namibia bei mir.

Die hübschen Tiere werden ja bereits als eigene Sehenswürdigkeit gehandelt und schmücken beinahe jeden Hochglanzfotografieband des Landes.
Woher sie kommen weiß man nicht so recht, es tummeln sich verschiedene Theorien dazu in der Literatur. Meine Lieblingshypothese besagt, die Wildpferde seien überlebende Tiere einer Schiffskatastrophe.
Wahrscheinlicher ist wohl aber die Theorie, dass sie aus einer entlaufenen Zucht stammen oder Relikte der deutschen Schutztruppen sind.

Wo auch immer sie herkommen, allein das Wort W I L D P F E R D E führt in meinem Kopf dazu, dass ich galoppierende Herden in atemberaubenden Landschaftsszenerien erwarte, die an idyllischen Wasserstellen rasten.

Klingt nach Werbung, wa? Die wirkt eben doch. Und Werbung lügt, dass wissen wir eigentlich auch.

Die Wildpferde von Garub entpuppten sich als große Enttäuschung für mich. Links und rechts standen sie grasend neben der Strasse. Die Landschaft faszinierend öde.

Immerhin gab es keinen Zaun.

Garub verlassene Bahnstation in NamibiaGarub verlassene Bahnstation in NamibiaWildhorse LodgeWildpferd von Garub in der NamibwüsteWüstenpferd von Garub in der NamibwüsteWüstenpferd in der Wüste in NamibiaWildpferd von Garub in der Namibwüste

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Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

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            • Hier erwähnt: Unpacking Travel: Ausgabe 25 | GoEuro Blog

                    • Hier erwähnt: Die neuesten Reiseberichte bei 1001-Reiseberichte.de | ReiseFreaks ReiseBlog

                    • Hier erwähnt: Wohin verreisen im Mai?

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