Namibia Wildpferde

Kennt ihr das? Ihr habt eine genaue Vorstellung von etwas, wie es sein wird und erwartet eine Art magischen Moment, wenn es real werden soll.


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So war es mit dem Wildpferden in Namibia bei mir.

Die hübschen Tiere werden ja bereits als eigene Sehenswürdigkeit gehandelt und schmücken beinahe jeden Hochglanzfotografieband des Landes.
Woher sie kommen weiß man nicht so recht, es tummeln sich verschiedene Theorien dazu in der Literatur. Meine Lieblingshypothese besagt, die Wildpferde seien überlebende Tiere einer Schiffskatastrophe.
Wahrscheinlicher ist wohl aber die Theorie, dass sie aus einer entlaufenen Zucht stammen oder Relikte der deutschen Schutztruppen sind.

Wo auch immer sie herkommen, allein das Wort W I L D P F E R D E führt in meinem Kopf dazu, dass ich galoppierende Herden in atemberaubenden Landschaftsszenerien erwarte, die an idyllischen Wasserstellen rasten.

Klingt nach Werbung, wa? Die wirkt eben doch. Und Werbung lügt, dass wissen wir eigentlich auch.

Die Wildpferde von Garub entpuppten sich als große Enttäuschung für mich. Links und rechts standen sie grasend neben der Strasse. Die Landschaft faszinierend öde.

Immerhin gab es keinen Zaun.

Garub verlassene Bahnstation in NamibiaGarub verlassene Bahnstation in NamibiaWildhorse LodgeWildpferd von Garub in der NamibwüsteWüstenpferd von Garub in der NamibwüsteWüstenpferd in der Wüste in NamibiaWildpferd von Garub in der Namibwüste

CategoriesAllgemein
Marianna

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, studierte in Berlin Literatur-, Kultur- und Rechtswissenschaften und arbeitete in Indien, Griechenland und München. Sie lebt in Berlin, ist als Autorin, Webdesignerin und Fotografin tätig und ist süchtig nach frischem Koriander.

  1. Aylin says:

    So ist das mit den hohen Erwartungen :-) Dafür können manchmal ganz unscheinbare Wesen überraschend faszinierend sein. Kürzlich habe ich meine Begeisterung für Ziegen entdeckt ;-)

  2. Anne Grobbel via Facebook says:

    Als wir da waren, haben wir eine riesen Herde gesehen, mit Stuten, Fohlen, Junghengsten etc. Die galoppierten und kämpften dann auch filmreif. Da haben wir wohl Glück gehabt, dass gerade so viele in der Nähe der Tränke waren!

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  4. neni says:

    Ich finds toll. Jedes Mal wenn ich ein Pferd auf der Koppel sehe, will ich sie abreißen. Es ist schön zu sehen, dass Pferde noch ganz in Ruhe grasen können und wenn sie wollen gehen sie weiter und wenn nicht, stehen sie am Straßenrand. :)

  5. René says:

    Hallo Marianna,
    im Zuge meines gerade stattfindenden Fernweh-Schubs, segelte ich durchs Internet und suchte die Ferne. Zufällig bin ich dann auch auf deiner Seite gestoßen und bin emotional gefesselt. Ich träume mich in diese Landschaft, diese Weite rein und möchte dir einfach kurz danke sagen. :-)
    Ich bin selbst übrigens Fotograf. Arbeite zur Zeit allerdings meist in meinem Fotostudio. Ich würde wahnsinnig gerne viel mehr ferne Orte fotografisch erforschen. Kommt aber noch! :) Wenn du magst, kannst dir gerne meine Bilder ansehen: http://www.rl-fotoshooting.de

    Ich wünsch dir noch viele inspirierende und wundervolle Momente!
    LG René

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