Kaum ein anderes Land wirkt für uns Europäer so faszinierend und geheimnisvoll wie Indien. Der Staat in Südasien bietet mehr als 1,3 Milliarden Menschen Heimat – immerhin etwa ein Sechstel der gesamten Weltbevölkerung. Entsprechend riesig ist auch die Landesfläche, die mit großen Unterschieden zwischen Nord und Süd sowie Stadt und Land zu begeistern weiß.


Ehe man sich auf Entdeckungstour in eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt begibt, ist eine gute Planung sehr wichtig. Was es in Sachen Impfungen, Reiseausrüstung und dem Visum für Indien zu wissen gibt, werden wir in diesem Artikel beantworten.

Die Reiseausrüstung

Die Reiseausrüstung für einen Aufenthalt in Indien hängt natürlich maßgeblich von der jeweiligen Reiseart sowie der Reiseregion ab. So macht es einen Unterschied, ob man den Süden des Landes oder beispielsweise den Himalaja erkunden möchte. Auch die Reisezeit sollte bei der Auswahl der Reiseausrüstung berücksichtigt werden – Stichwort Regenzeit. Ebenso spielt es eine Rolle, ob man das große Land in Südasien kulturell näher kennenlernen möchte oder sich gerne auf Expeditionstouren begibt.

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Wichtige Impfungen

Pflichtimpfungen gibt es für Reisende nur in Ausnahmefällen. Ein Schutz gegen Polioviren muss beispielsweise nur von Personen aus bestimmten afrikanischen Ländern vorgelegt werden, die nach Indien einreisen möchten. Das indische Gesundheitsministerium verlangt hingegen von deutschen und österreichischen Bürgern sowie Schweizer Personen keinen solchen Nachweis.

Unabhängig von einer Impfpflicht ist es bei einem Aufenthalt in Indien zu empfehlen, die Standard-Impfungen zuvor auf den neuesten Stand zu bringen. So sollte man darauf achten, den Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus oder Pneumokokken aufzufrischen. Besonders zu empfehlen sind bei einem Aufenthalt in Indien Impfungen gegen die verschiedenen Hepatitis-Formen sowie gegen Tollwut und Typhus.

Wichtige Informationen zum Visum für Indien

Deutsche, österreichische und Schweizer Bürger benötigen für die Einreise nach Indien ein Visum. Hierfür ist neben zwei Passfotos auch ein Reisepass notwendig, der mindestens noch ein halbes Jahr über das Ende der Reise hinaus Gültigkeit hat. Die Kosten für ein solches Visum betragen etwa 100 Euro.
Für eine erfolgreiche Beantragung eines Visums muss der Reisende nachweisen, dass er über die erforderlichen Mittel verfügt, um den Aufenthalt in Indien bis zur Ausreise finanziell stemmen zu können.
Wichtig ist es, dass Visum bei einem Aufenthalt in Indien im Format DIN A4 gemeinsam mit dem Reisepass mitzuführen.
Für Touristen gilt, dass der Aufenthalt in Indien mit einem gewöhnlichen Visum nicht länger als 90 Tage betragen darf. Für Geschäftsreisende gilt hingegen eine maximale Aufenthaltsdauer von 180 Tagen pro Visum.

Wie genau die Beantragung des Visums Schritt für Schritt erfolgt, lässt sich in diesem Video sehen:

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