Was packt man in den Koffer, wenn man nach La Réunion geht? Badesachen, Sonnencreme, Kamera… Und Wanderschuhe! Das ist ein Must-Have, wenn man die Insel erkunden will (Flipp-Flopps sind dafür denkbar ungeeignet). Obwohl die Insel so klein ist, ist sie doch irgendwie groß.

Nein, ich rede nicht von den französischen Autos mit denen man nur halb so schnell vorankommt und alles einem damit doppelt so groß erscheint, sondern von der Vielfalt dieser Insel, die man am besten beim Wandern und Spaziergängen in die Natur entdeckt.
Diese Woche sind wir ganz hoch hinaus, auf den höchsten Berg in Makes.

Vormittags war der Himmel noch fast strahlend blau und sollte erst zum Mittag hin zuziehen. Das ist das einzige Problem mit den Bergen hier, wenn man nicht früh genug aufsteht, steht man im Nebel da und die Aussicht ist gleich null.

Picknickplatz-LaReunionWanderweg-La-Reunion

In der Hitze, die auch noch dort oben zu spüren ist, sind wir also losgewandert und kurz darauf habe ich bemerkt, dass ich meine Jacke völlig umsonst mitschleppe. Der steinige Weg führt durch einen verwunschenen Wald mit vielen gelben, offensichtlich namenlosen Pflanzen aus dessen Blüten man einen zuckrigen Sirup saugen kann.

Nektarblume

Oben angekommen, blieb mir dann aber erst einmal die Luft weg: Willkommen im Märchenland!
Diese Aussicht ist viel zu schön um wahr zu sein. Diese Aussicht auf den Vulkan und die Berge drumherum mit den Straßen und Flüssen, die sich durch die Täler winden. Diese Aussicht auf… Grün!

Ausblick-Berge-La-ReunionPanorama-Ausblick-Bergkette-La-Reunion

Der Weg runter war um einiges kühler, weil der Weg ein dickes Blätterdach hatte. Die meiste Zeit ging es aber durch eine Art tropischen Schwarzwald, endlich mal angenehme Temperaturen! ;D

Wald-Berge-ReunionWald-La-ReunionWald-Reunion

Etwas später wieder beim Startpunkt, einen schön angelegten Picknickplatz, haben wir zu mittag gegessen. Lecker Baguette-Sandwiches mit frischen Mandarinen als Nachtisch. Allerdings hat sich währenddessen der Nebel immer weiter vorgeschlichen und unsere Aussicht geklaut.

Nebel-Berge-reunion

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Anni Zettl

von

Ich heiße Anni und bin 15 Jahre alt. Ich habe mich dieses Jahr dafür entschieden, einen dreimonatigen Austausch nach La Reunion zu machen. Zum einen wegen meiner unbestreitbaren Abenteuerlust, vor allem aber wegen der Sprache. Ich lerne seit ungefähr 4 Jahren französisch und habe schon sehr früh Gefallen daran gefunden.

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(14) Kommentare Schreib mir was!

  1. Rike
    • 22. März 2015

    Oh, da wäre ich gern dabei gewesen.

      • 22. März 2015

      Versteh ich :D war auch wunderschön
      Anni

    • 22. März 2015

    Das sind schon wieder so tolle Bilder! Ich finde das so schön, dass du gerade auf La Reunion bist und uns so schön teilhaben lässt :)

      • 23. März 2015

      Kein Problem und ganz vielen Dank :D
      Liebe Grüße,
      Anni

  2. Jutta
    • 22. März 2015

    Das sind schöne Eindrücke ! Beautiful Flora !

      • 23. März 2015

      Ja, das reinste Paradies :D
      Liebe Grüße aus den Tropen,
      Anni

      • 29. März 2015

      Ja, das ist es wirklich!
      Liebe Grüße,
      Anni

    • 22. März 2015

    Die Bilder sehen irgendwie nach Urwald und nach viel grün aus. Sehr interessant, das es dort so viel Walt gibt. Vielen Dank für den Bericht mit den tollen Eindrücken.

    Viele Grüße Nils

      • 23. März 2015

      Hallo Nils,
      Vielen Dank und natürlich kein Problem :D
      Im inneren der Insel ist wirklich viel Natur und Urwald.
      Liebe Grüße,
      Anni

    • 23. März 2015

    Ach wie schön, da wollte ich auch schon immer mal hin :) Toller Bericht! Für mich geht es auch bald auf eine kleine Insel. Auf meinen Blog berichte über das “Island-Life” in Maui :)
    Liebste Grüße Jenny

      • 23. März 2015

      Maui? Wenn ich nicht hier in Réunion wäre, wäre ich ernsthaft neidisch ;)
      Viel Spaß beim Surfen und liebe Grüße aus Réunion,
      Anni

  3. Ohne Namen
    • 30. März 2015

    Wunderschöne Berge und Täler sowie unendlich viel Natur. Die schönen Bilder und Anmerkungen vermitteln ein großartiges Gefühl in einer fremden Welt. Danke schön!

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